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ABTEILUNG.-
     BILDER

KONTINENT.-

     EUROPA
LAND.-
     FRANKREICH

JAHR.-

     1993
MATERIAL.-
     PAPIER
GRÖßE.-
     151 x 182 mm
BESCHREIBUNG.-

     Das Frauenmilchspende an Erwachsene, Healing Muttermilch: Indianerin, die dem Bruder Bartolome de Las Casas Milch spendet. Der kranke Las Casas, von Wilden gepflegt. Hersent.

ANMERKUNGEN.-

     Der kranke Las Casas, von Wilden gepflegt, Gemälde von Louis Hersent (1777-1860), Größe: 538 x 646 mm, präsentiert 1814 anläßlich der Gemäldeausstellung von Paris. (Privatsammlung, USA. Abbildung in “Hersent, Maler der Geschichte und Porträtist” von Anne-Marie de Brem, Verlag Paris-Musées, 1993. ISBN 2-87900-119-6).
Als Inspiration diente Hersent der Kupferstich von Jean-Michel Moreau dem Jüngeren (1741-1814) auf Seite 217 des 2. Bandes des melodramatischen, fiktiven Romans “Die Inkas oder die Zerstörung des Imperiums von Peru” von Jean François Marmontel, der 1777 herausgegeben wurde und von den Liebschaften des jungen Eroberers Alonso mit der Inkapriesterin Cora während der Eroberung des Inkareichs durch Pizarro handelt. Im Kapitel 43 empfängt der sterbenskranke Las Casas den Besuch eines Indianerhäuptlings, der durch ihn zum Christentum bekehrt worden war, und der ihm sagt, dass seine Krankheit durch Frauenmilch geheilt werden könne, weshalb er seine Frau mitgebracht habe, damit sie ihn mit ihrer Milch heilen könne. Wenn sich der Bruder auch anfänglich weigert, so wird er doch bald durch die schöne Indianersfrau und ihren Mann von dieser Behandlung überzeugt und in Gegenwart von Pizarro und zweier seiner Soldaten erhält er die Frauenmilch und wird geheilt.
(texto kompletter Text des Kapitels 43 auf französisch und spanisch ).
Während des 19. Jahrhunderts gab es immer wieder Neuauflagen dieses Erfolgsromans und er wurde ins Englische, Italienische, Spanische und Russische übersetzt. Als Inspiration diente teilweise die Erzählung des Dominikanermönchs Bartolomé de Las Casas (Sevilla 1472 – Madrid 1566), Bischof von Chiapas, der die Interessen der Indianer inbrünstig verteidigte, mit dem Titel “Kurzer Bericht über die Zerstörung Indiens” aus dem Jahr 1552.
Seit der Antike galt die Frauenmilch als Heilmittel für verschiedene Krankheiten, auch bei Erwachsenen. Plinio der Ältere empfiehlt sie bei Augenerkrankungen und bei Ermüdungserscheinungen älterer Personen und in der Enzyklopädie von Alambert und Diderot erscheint sie als mögliches Heilmittel bei Marasmus und Tuberkulose.
Ähnliche Themen: Frauenmilchspende an Erwachsene: Der Hl. Bernhard und das Wunder der Lactatio, St. Fulbert, Alain de la Roche. Römische Wohltätigkeit. Kindliche Frömmigkeit im Konfuzianismus.

    

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